Rückblick 2009/10
Neuer Projektdurchlauf 2012/13 PDF Drucken E-Mail

Es geht wieder los! An der Otto-Wels-Grundschule, der Bürgermeister-Herz-Grundschule und der Galilei-Grundschule haben sich insgesamt 54 Tandems zusammengefunden. Ein aktueller Plan der Termine für dieses Jahr findet sich hier. Bald werden die Tandems sich selbst vorstellen und von ihren Erlebnissen in der Rubrik "Tandem der Woche" berichten.

 

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Rückblick auf den Durchgang 2009/10 PDF Drucken E-Mail
Der Projektdurchgang 2009/2010 hat zahlreiche "Geschichten der Woche" veröffentlicht, die nun hier nachgelesen werden können. Neue "Geschichten der Woche" gibt es ab Dezember 2010 hier.
 
Abschlussfest PDF Drucken E-Mail

Am 01.07.2010 fand an der Otto-Wels-Grundschule das Abschlussfest für die Nightingale-Tandems 2009/2010 statt. Natürlich war das ein bisschen traurig, aber es überwog die gemeinsame Freude bei einem guten Buffet, interessanten Spielen bei tollem Wetter und einer Dia-Schau. Die StudentInnen erhielten am Ende des Fests ein Zertifikat über ihr ehrenamtliches Engagement als MentorInnen. Die Kinder erhielten eine Urkunde, die Ihnen "Nightingale-Kräfte" bescheinigt:

  • Alleine mit einem Erwachsenen zurecht kommen.
  • Wünsche äußern.
  • Tagebuch schreiben.
  • Im Morgenkreis über Erlebnisse berichten.
  • Verabredungen einhalten.
  • Zu etwas klar JA sagen, zu etwas klar NEIN sagen.
  • Sich etwas trauen, was du vorher noch nie gemacht hast.
  • Offen für etwas Neues sein.Eine Ahnung davon haben, dass diese Stadt sehr groß ist und viele Angebote für dich hat…

Bilder sagen mehr als Worte, wir haben einige Eindrücke in der Bildergalerie.

 
Geschichte der Woche XVIII: Im Fernsehen ist das immer total langweilig! PDF Drucken E-Mail

Foto598Eigentlich treffen Yasin und ich uns für gewöhnlich am Samstag. Es sei denn mir schwirrt ein besonderes Ereignis im Kopf herum an dem ich Yasin gern teil haben lassen möchte. So verabredeten wir uns für einen Sonntagabend. Heute sollte es zu einem Fußballspiel gehen.

Yasin erzählte mir, dass er ab und zu mal mit seinem Vater zusammen im Fernsehen Fußball schaut. Das fände er aber etwas langweilig, weil das Spiel so lang geht und so wenig passiert.

Wegen dieser Information war ich schon etwas geknickt und befürchtete, dass er sich auch bei einem live erlebten Fußballspiel langweilen könnte. Aber auf den Versuch kam es meiner Meinung nach an. Ich selbst war auch immer der Meinung, dass es nicht so viel besser sein kann im Stadion zu stehen, als ein Spiel vor dem Fernseher zu verfolgen. Aber ich hatte mich geirrt und hoffte nun, dass es Yasin genauso viel Spaß machen würde wie mir.

Ich holte ihn am Nachmittag ab und wir fuhren zusammen zum S-Bahnhof Köpenick. Heute sollte der 1. FC Union Berlin gegen Arminia Bielefeld spielen. Schon auf dem Hinweg wurde die Bahn immer voller je näher wir unserem Ziel kamen: dem Stadion an der alten Försterei in der Wuhlheide. Angekommen am Bahnhof strömten alle Menschen aus der Bahn und liefen wie kleine Ameisen in dieselbe Richtung. Yasin fragte mich in welche Richtung wir jetzt gehen würden und ich beantwortete seine Frage augenzwinkernd mit: „Hm, mal überlegen. Vielleicht gehen wir einfach den Leuten mit den Fußballtrikots und –schals hinterher. Könnte ja sein, dass die auch zum Fußballspiel gehen wollen.“ Yasin rollte mit den Augen.

Nach einem kleinen Fußmarsch kamen wir am Stadion an und kauften unsere Karten. Dann bekam Yasin noch eine kleine Fahne geschenkt und wir übten zusammen das richtige Schwenken. Wenn man das nämlich nicht richtig macht verheddert sich die Fahne, wie wir feststellen mussten. Irgendwann hatte Yasin aber dann den richtigen Dreh raus und so konnte er die Fahne zusammen mit den anderen Fans beim Einlaufen der Mannschaft schwenken. Als die Spieler vorgestellt wurden fiel uns auf, dass einer von ihnen den selben Nachnamen trug wie Yasin. Das überraschte ihn und wir witzelten darüber herum, ob er denn mit ihm verwandt sei.

Natürlich gibt es in so einem Fußballstadion noch mehr zu hören und zu sehen, als das eigentliche Fußballspiel. Zum Beispiel das Maskottchen des Fußballvereins – „Ritter Keule“. Yasin schaffte es sogar von „Ritter Keule“ einen Handschlag zu bekommen.

CIMG3890Wir hatten uns Karten für den Block hinter dem Tor gekauft. Das ist auch der Block in dem die Fans mit den Trommeln stehen, Choreografien machen und vor allem bestimmen was die Fans im Stadion als nächstes singen würden. Ich zeigte Yasin die beiden Männer in der Mitte des Blocks. Einer stand sozusagen auf einem Podest und hatte eine große Trommel vor sich. Ein Anderer stand daneben mit einem Blatt Papier in der Hand und dirigierte die Fangesänge. Während des Spiels standen wir die meiste Zeit am Rand des Blocks und hier war es schon sehr laut. Aber als wir an den beiden Männern in der Mitte vorbei liefen herrschte dort ein so ohrenbetäubender Lärm, dass wir uns sogar die Ohren zuhalten mussten.

Der 1. FC Union gewann mit 3:0. Das freute natürlich nicht nur uns. Vor allem weil der Spieler mit demselben Nachnamen wie Yasin das 3:0 erzielte und das ganze Stadion seinen Namen rief.

Wie ich nach dem Spiel von Yasin erfahren durfte, hat sich meine eingangs erwähnte Hoffnung bestätigt. Es ist eben doch etwas ganz anderes, wenn man dabei ist und alles andere als langweilig!

 
Geschichte der Woche XVII: Ausflug ins Grüne PDF Drucken E-Mail
Am Dienstag Morgen, 25.5., trafen sich die Tandems Antonia & Eren, Nicole & Mordem, Elif & Jasmin, Hannes & Cihan und Florian (in Vertretung für Nina) & Yasin vor den verschlossenen Toren der Otto-Wels-Grundschule. Es war ja noch ein Ferientag. Verteilt auf drei Autos fuhren wir raus aus der Stadt zum Christian Schreiber Haus nach Alt-Buchhorst. Das katholische Jugendhaus ist ideal für Ausflüge mit Kindern und Jugendlichen ausgestattet. Die Anregung kam von Hannes, der dort gearbeitet hatte und das Haus und dort arbeitenden Menschen sehr gut kennt.

image3Zuerst machten wir uns mit den Tieren vertraut. Es gibt zwei Kaninchen, die immer Appetit haben und zwei dick bepelzte Schafe, die aber bald (im Juni) geschoren werden. Das Wetter war so gerade an der Grenze, es war windig und die Luft nur lauwarm. Nach einigen Würfen auf den Basketballkorb uns warm genug, um den Bootsausflug zu beginnen. Wir verteilten uns auf drei Boote und es dauerte eine Weile, bis die Arbeitsteilung so gut war, dass die Boote auch in Fahrt kamen.

image2Rudern ist eine schöne gemeinsame Aktivität. Stolz und Freude kommen auf, wenn Mentor und Mentee nebeneinander sitzen und einen gemeinsamen Rythmus finden

Wir waren aber auch froh, als die Ruderboote wieder fest vertäut am Steg lagen, denn es wurde immer windiger. Mit Ballspielen überbrückten die Tandems die Zeit bis zum Mittagspicknick. Grillmeister Florian servierte dann endlich Tofu, Würstchen, Paprika und Hühnerbeine. Der Nachtisch war eine zuckersüße Melone.

image1Weiter ging es mit dem Klettern. Hannes sicherte alle Kletterwilligen professionell ab. Das war auch nötig, denn es ging schließlich sieben Meter nach oben und die Stufen waren wirklich schwierig angebracht.

Mittlerweile war es später Nachmittag und die Sonne hatte sich herausgewagt. Abschließen spielten wir noch ein paar Ballspiele und dann traten wir die Heimfahrt an. Schlafende Kinder auf den Rücksitzen verrieten uns: das war ein guter Tag gewesen!

Von dieser Aktivität gibt es viele weitere Fotos in der Bildergalerie.

 
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